56. Sommerkonzerte in der Klosterkirche Preetz


Norddeutscher Figuralchor © Cora Sundmacher

Mo 31. Juli 2017 | 20:00 Uhr
„Singet dem Herrn ein neues Lied“
Norddeutscher Figuralchor

A-cap­pel­la-Konzert
Jörg Straube – Leitung

Bach-Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“
C. W. Altnikol (1720–1759) „Nun danket alle Gott“
Chormusik von Messiaen, Ravel, Debussy, Poulenc

Der Norddeutsche Figuralchor, 1981 von Jörg Straube gegründet, entwickelte sich schnell zu einem der führenden Kammerchöre Deutschlands. Das Repertoire des Chores spannt sich über fünf Jahrhunderte bis hin zu zeitgenössischer Musik. Die romantische Chorliteratur und die Musik des Barock bilden jedoch einen besonderen Schwerpunkt. Diese Vielseitigkeit ist in zahlreichen CD-Aufnahmen und Rundfunkproduktionen dokumentiert. Konzertreisen nach Polen, Frankreich, Tschechien, Portugal, Spanien, Italien und wiederholt nach Japan unternahm der Norddeutsche Figuralchor, Reisen, die aufgrund von Einladungen des Auswärtigen Amtes und des Deutschen Musikrates erfolgten.

Der Chor erhielt zweimal den Preis der deutschen Schallplattenkritik und bereits fünfmal den Echo-Klassik-Preis; als besonderer Höhepunkt wurde ihm im Jahr 2010 die Echo-Klassik-Auszeichnung „Ensemble des Jahres“ verliehen. Mit der doppelchörigen Bach-Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ wird der Chor die Sommerkonzerte 2017 eröffnen.

Eindrücke vom Konzert


Sabrina Frey © Andrea Oberholzer

Mo 7. August 2017 | 20:00 Uhr
„Reise zu den Virtuosen des Barock“
Sabrina Frey & Solisten des Bremer Barockorchesters

Sabrina Frey – Blockflöte
Tomoe Badiarova – Violine I
Domitille Gilon – Violine II
Alice Vaz – Viola
Nestor Cortés – Violoncello
Nadine Remmert – Cembalo

Werke von Telemann, Sieber, Vivaldi, Scarlatti, Sammartini

Die Schweizer Blockflötistin Sabrina Frey gehört zu den herausragenden Künstlerinnen ihrer Generation. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Konzerteinladungen führen Sabrina Frey durch Europa, nach Japan, Indien und zu internationalen Festivals. Eine variantenreiche Programmgestaltung mit wechselnder Besetzung lassen die Konzerte zu einem einzigartigen, elektrisierenden Erlebnis werden.

Die gemeinsamen Auftritte mit den Solisten des Bremer Barockorchesters in der Schweiz, in Deutschland und Österreich ernten beim Publikum großen Beifall und wurden z. B. von der NEUEN ZÜRICHER ZEITUNG hoch gelobt: „Das war barocke Kammermusik vom Feinsten, die man da hörte, geleitet von einer unbändigen Musizierlust und einer Intensität, wie man ihr nur ausnahmsweise begegnet“.


© Trio Lusingando

Mo 14. August 2017 | 20:00 Uhr
„Amadeus – Musik & Literatur“
Trio Lusingando

Allan Ware – Bassetthorn
Barbara Rößler-Schöwing – Bassetthorn
Martin Kratzsch – Bassethorn

Musik für 3 Bassetthörner von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Anton Stadler – gespielt vom Trio Lusingando.
Texte und Szenen über Mozart von Mozart, Hermann Hesse, Arthur Schopenhauer und Peter Shaffer – gesprochen von Martin Kratzsch.

Das Trio Lusingando besteht aus den Klarinettisten Martin Kratzsch, Barbara Rößler-Schöwing und Allan Ware, die in diesem Ensemble überwiegend auf dem Bassetthorn, einer tiefer gestimmten Klarinette in Tenorlage, musizieren. Dieser warme, sehnsuchtsvolle Klang des Bassetthorns und das innige Spiel des mit ihm befreundeten Klarinettisten Anton Stadler regten Mozart zu einigen seiner schönsten Kompositionen an.

Divertimento, aus dem Italienischen stammend, bedeutet so viel wie vergnüglich, unterhaltsam. Ursprünglich wurden Divertimenti zum Vergnügen des Adels auf höfischen Festen gespielt. Mozart allerdings gelang in seinen Werken dieser Gattung eine geniale Verbindung tiefer Ausdruckskraft mit einem dem ursprünglichen Anlass entsprechenden lockeren Serenadenton.


Notos Quartett © Tobias Wirth

Mo 21. August 2017 | 20:00 Uhr
„Schubert, Fauré und Brahms“
Notos Quartett

Sindri Lederer – Violine
Andrea Burger – Viola
Philip Graham – Violoncello
Antonia Köster – Klavier

Franz Schubert – Klavierquartett D 487
Gabriel Fauré – Klavierquartett c-moll op. 15
Johannes Brahms – Klavierquartett g-moll op. 25

Von „virtuoser Brillanz und technischer Perfektion“ spricht die Kritik, von einem Musizieren, das sich durch „Passion und größte Sensibilität“ auszeichnet, und von einem Ensemble mit „reifem Werkverständnis sowie einer bewundernswerten Schönheit des Klangs, das einer großen Zukunft entgegenblickt und bereits seinen ganz eigenen Stil gefunden hat. Ein Stil, der jedoch nie Selbstzweck ist, sondern dem der Respekt vor dem jeweiligen Werk und seinem Schöpfer ein aufrichtiges und hörbares Anliegen ist“.

Mit ihrem Spiel haben die jungen Musiker des in Berlin beheimateten Notos Quartetts in den letzten Jahren sowohl die Fachpresse als auch ihr Publikum begeistert. Viele 1. Preise bei internationalen Wettbewerben, zuletzt 2016 bei der internationalen on stage competition und der Alice & Eleonore Schoenfeld International String Competition in Harbin/China unterstreichen den Erfolg, den das Ensemble auf Bühnen im In- und Ausland verzeichnen kann.


Magdalene Harer © Christian Burkert

Mo 28. August 2017 | 20:00 Uhr
„Cantate e Concerti“
Magdalene Harer, Hannes Rux & Barockorchester L‘Arco

Magdalene Harer – Sopran
Hannes Rux – Trompete

Händel – Suite in D
Bach – Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“
Bach – Cembalokonzert
Telemann – Sonata für Streicher
Vivaldi – Kantate für Sopran, Streicher + Bc. u.a.

Als international gefragte Konzertsängerin ist Magdalene Harer seit vielen Jahren mit zahlreichen Partien der großen Oratorien zu hören. Bei Konzerten in Europa, Israel und den USA musiziert sie als Solistin mit Orchestern wie dem Concerto Köln, dem Göttinger Barockorchester, dem Münchener Kammerorchester, dem Ensemble La Festa Musicale u. a. Eine langjährige, intensive Zusammenarbeit verbindet sie mit Konrad Junghänel, dem Dirigenten und Spezialisten für Alte Musik, und seinem Vokalensemble Cantus Cölln.

Über die CD-Einspielung von Bachs Brandenburgischem Konzert Nr. 2 durch Hannes Rux schreibt die ZEIT: „So hat man Trompete noch nie gehört. Hannes Rux ist ein Glücksfall“. Mehr als zweihundert CD-Einspielungen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Hannes Rux wird in Händels Suite in D sowie in der Bach-Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ für Sopran, Trompete, Streicher und Basso Continuo als Solist zu hören sein, begleitet von Solisten des Barockorchesters L‘Arco.


Programmänderungen vorbehalten


Kostenlose Parkplätze am Rande des Klostergeländes (100 m rechts vom Klostertor) sind ausgeschildert. Den Google-Maps-Plan finden Sie hier


Sofern es die Witterung zulässt, wird an den Konzertabenden das Bredeneeker Gasthaus Getränke und kleine Snacks anbieten und damit für eine anheimelnde Konzertathmosphäre sorgen.