22. August 2022
„Noah Quartett“ & Christoph Rocholl


Noah Quartett & Christoph Rocholl © Yihua Jin-Mengel

Mo 22. August 2022 | 19:30 Uhr
Klosterkirche Preetz


Werke von Dvořák, Schostakowitsch, Schubert
Noah Quartett & Christoph Rocholl

Alexandra Psareva – Violine
Michael Stürzinger – Violine
Erik Wenbo Xu – Viola
Bettina Barbara Bertsch – Violoncello
und als Gast:
Christoph Rocholl – Violoncello


Programm

Antonín Dvořák (1841–1904)
Auswahl aus den „Zypressen“
12 Stücke für Streichquartett o. op.

Dmitri Schostakowitsch (1906–1975)
Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73

Konzertpause mit Catering

Franz Schubert (1797–1828)
Quintett für zwei Violinen, Viola und zwei Violoncelli C-Dur D 956


Programmänderungen vorbehalten


Noah Quartett

Die Mitglieder des Noah Quartetts haben verschiedene kulturelle Hintergründe, aber eine gemeinsame musikalische Wahlheimat: das renommierte NDR Elbphilharmonie Orchester. In diesem weltweit konzertierenden Orchester haben sie sich in der täglichen Arbeit mit großen Dirigenten und berühmten Solisten kennen und schätzen gelernt. Was den Vieren noch gemeinsam ist: sie alle haben bereits im frühen Kindesalter mit dem Spiel ihres Instruments begonnen und später zahlreiche Preise bei Wettbewerben gewonnen. Der Wunsch, sich neben der Orchesterarbeit künstlerisch auch in der anspruchsvollsten und zugleich intimsten Gattung der Kammermusik auszudrücken, führte zur Gründung des Noah Quartetts. Seitdem arbeiten die vier Künstler intensiv und kontinuierlich am Repertoire, die Weiterentwicklung des eigenen Quartettklanges ist ihnen Motivation und Herausforderung zugleich. Schon ein Jahr nach seiner Gründung stehen besondere Highlights im Kalender des Ensembles: das Eröffnungskonzert der Hamburger Tschaikowsky-Tage 2017, Auftritt anlässlich der Verleihung des Brahms-Preises 2017 an den großen Dirigenten Herbert Blomstedt, Debüt in der Elbphilharmonie mit dem Auftaktkonzert der neuen Kammermusikreihe des Norddeutschen Rundfunks, dazu zahlreiche Konzerte für ambitionierte Kammermusikvereinigungen. 2020 folgt eine Deutschland-Tournee mit einem sehr anspruchsvollen Beethoven-Programm, die auch wieder in die Elbphilharmonie führen wird.
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Christoph Rocholl

Christoph Rocholl wurde 1966 in Heidelberg geboren. Er spielt seit seinem neunten Lebensjahr Cello. Nach dem Abitur begann er 1985 sein Studium bei Marcio Carneiro an der Hochschule für Musik in Detmold, später wechselte er in die Klasse von Karine Georgian. Christoph Rocholl wurde in den Jahren 1992 bis 1995 mehrfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet und war Stipendiat der Stiftung „Villa Musica“. 1995 wurde er Mitglied des NDR Elbphilharmonie Orchesters und erhielt im gleichen Jahr einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Detmold, den er bis 2003 bekleidete.
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Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73

Dmitri Schostakowitsch schrieb sein 3. Streichquartett kurz nach Ende des 2. Weltkrieges und unterlief dabei vollkommen die Erwartungen der stalinistischen Kulturpolitik. Statt mit Sieges-Pathos und Triumphgesten arbeitete er lieber mit den Mitteln von Ironie und Karikatur – und stellte das zutiefst Bedrückende aller kriegerischen Auseinandersetzungen in den Vordergrund.

Ein künstlerischer Beitrag, der gerade in unserer heutigen Zeit eine brisante Aktualität gewinnt. Das Noah Quartett ist Ende Juni mit diesem Werk zwei Mal im Großen Saal der Elbphilharmonie aufgetreten. Der Kritiker des Hamburger Abendblatts schrieb anschließend: „… und erhielten am Ende von gut 2000 Menschen begeisterten, dankbaren Beifall, für ein Stück Kammermusik, von dem viele garantiert nicht geahnt hatten, wie viel ihnen da bislang entgangen war“.


Veranstaltungsort

Klosterkirche Preetz. Kostenlose Parkplätze am Rande des Klostergeländes (100 m rechts vom Klostertor) sind ausgeschildert. Den Google-Maps-Plan finden Sie hier


Catering in der Konzertpause

Sofern es die Witterung zulässt, wird an den Konzertabenden das Landgasthaus „Alte Schule“ aus Wahlstorf Getränke und kleine Snacks anbieten und damit für eine anheimelnde Konzertatmosphäre sorgen.


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